Internationale Zertifizierer vor Ort

Treffen Sie Experten von internationalen Zertifizierungs-Organisationen vor Ort in München, die Ihnen mit Rat und Antworten über die neuesten Entwicklungen von Siegeln und Zertifizierungsprozessen zur Seite stehen. In der ReSOURCE Area der MUNICH FABRIC START finden Sie neben den neuesten Stoff- und Zutaten-Entwicklungen auch Vorträge und Panel Diskussionen zu relevanten Themen. Das Vortragsprogramm wird vor der Messe bekannt gegeben.

ÖFFNUNGSZEITEN

FABRIC DAYS by MUNICH FABRIC START
AUTUMN.WINTER 21/22
01. SEP 2020 · 9:30 – 18:30 Uhr
02. SEP 2020 · 9:30 – 18:30 Uhr
03. SEP 2020 · 9:30 – 18:30 Uhr

MUNICH FABRIC START / ReSOURCE / KEYHOUSE / BLUEZONE
SPRING.SUMMER 22
26. JAN 2021 · 9:30 – 18:30 Uhr
27. JAN 2021 · 9:30 – 18:30 Uhr
28. JAN 2021 · 9:30 – 16:00 Uhr

IVN

Der IVN ist ein Zusam­men­schluss von über 100 Unter­nehmen aus allen Berei­chen der Leder- und Textil­wirt­schaft, die gemeinsam für ökolo­gi­sche und sozial­ver­ant­wort­liche Wirtschafts­weisen eintreten. Als Branchen­verband verstehen wir uns als deren Sprach­rohr und Förderer. Für Presse und Öffent­lich­keit bieten wir quali­fi­zierte Infor­ma­tionen zu Themen wie Umwelt­schutz, Soziale Verant­wortung, Trans­parenz und Verbrauchergesund­heit.
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NATURTEXTIL IVN BEST

BEST spiegelt seit 2000 die vom Inter­na­tio­nalen Verband der Natur­tex­til­wirt­schaft e. V. (IVN) entwor­fenen Richt­li­nien für Natur­tex­ti­lien wider und bildet die gesamte textile Produk­ti­ons­kette ab, in ökolo­gi­scher und sozial­ver­ant­wort­li­cher Hinsicht. Bewusst wird hierbei eine einge­schränkte Palette an Quali­täten und Produkten in Kauf genommen.
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NATURLEDER IVN

An einem Standard für Naturleder arbeitet der IVN seit 2001. NATURLEDER ist der einzige Standard für Naturleder in Europa. Das Qualitätszeichen NATURLEDER IVN ZERTIFIZIERT bescheinigt den gelabelte Produkten ein sehr hohes Niveau an Ökologie und Qualität.
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GLOBAL ORGANIC TEXTILE STANDARD (GOTS)

Der Global Organic Textile Standard (GOTS) ist der weltweit führende Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern. Auf hohem Niveau definiert er umwelttechnische Anforderungen entlang der gesamten textilen Produktionskette vom Feld, über Nassveredlungsprozesse (Färben/Drucken) zum Handel und fordert gleichzeitig die Einhaltung von Sozialkriterien.
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MADE IN GREEN by OEKO-TEX®

Ein mit MADE IN GREEN by OEKO-TEX® zertifiziertes Produkt erfüllt die anspruchsvollen Kriterien von gleich zwei OEKO-TEX® Systemmodulen: STANDARD 100 bzw. LEATHER STANDARD by OEKO-TEX® (stellt sicher, dass das Produkt auf Schadstoffe geprüft wurde) und STeP by OEKO-TEX® (bescheinigt, dass das Produkt unter sozialverträglichen Arbeitsbedingungen nachhaltig hergestellt wurde).
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OEKO-TEX®

Unter der Markenbezeichnung OEKO-TEX® vergibt die Internationale Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Textil- und Lederökologie Produktlabel und Betriebsstättenzertifizierungen. Dabei werden Produkte aller Verarbeitungsstufen entlang der textilen Wertschöpfungskette (Fasern, Garne, Gewebe, Leder, konfektionierte Endprodukte) auf gesundheitliche Unbedenklichkeit und Betriebsstätten auf sozial- und umweltverträgliche Produktionsbedingungen geprüft. Kriterien und Schadstoffgrenzwerte der international einheitlichen Oeko-Tex-Standards werden regelmäßig modifiziert und erweitert.
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GLOBAL RECYCLED STANDARD

Der Global Recycled Standard (GRS) ermöglicht es Unternehmen den genauen Anteil an recyceltem Material in einer Ware zu erfassen und durch die Produktionskette weiter zu verfolgen. Der übergeordnete „Content Claim Standard“ definiert bei dem GRS unter anderem die Rückverfolgbarkeit von Waren sowie die Transparenz in der Produktionskette. Zudem enthält der GRS Anforderungen zu den verwendeten Zusatzstoffen bei GRS Produkten sowie Richtlinien zu Umweltmanagement und sozialer Verantwortung im Unternehmen.
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COTTON MADE IN AFRICA

Die Stiftung strebt an, die sozialen, ökonomischen und ökologischen Lebensbedingungen von Baumwollkleinbauern und ihren Familien in Subsahara-Afrika zu verbessern. Dabei sollen nachhaltige und effiziente Anbaumethoden der Baumwolle gemäß einem eigenen Standard gefördert werden. In den Zielländern sollen strategische Partnerschaften, eine Nachfrageallianz und das Zertifikat Cotton made in Africa aufgebaut werden, um afrikanischer Baumwolle im internationalen Handel eine „angemessene Wertschätzung“ zukommen zu lassen und die Nachfrage nach afrikanischer Baumwolle auf den Absatzmärkten zu steigern.
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Better Cotton Initiative

Die „Better Cotton Initiative“ wurde ins Leben gerufen, um die weltweite Produktion von Baumwolle besser zu machen für die Menschen, die daran arbeiten, besser für die Umwelt, in der sie wächst, und besser für die Zukunft der Branche. Die BCI verbindet Menschen und Organisationen aus der gesamten Baumwollbranche, vom Feld bis zum Ladentheke, um messbare und kontinuierliche Verbesserungen für die Umwelt, die landwirtschaftlichen Betrieben und die Wirtschaft der baumwollproduzierenden Regionen zu erreichen.
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BLUESIGN

Die Grundidee der Risikominimierung nach bluesign® system basiert auf Input Stream Management, also der Eliminierung von gefährlichen chemischen Substanzen von Anfang des Design- und Produktionsprozesses an. Gleichzeitig wird die Ressourcenproduktivität optimiert, was gesamthaft zu minimalen Auswirkungen für Mensch und Umwelt führt.
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BUSINESS SOCIAL COMPLIANCE INITIATIVE

Die Business Social Compliance Initiative (BSCI) ist ein Verhaltenskodex, der sich u.a. mit Kinderarbeit, Arbeitszeit, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz sowie umweltfreundlicher Produktion auseinandersetzt.

CRADLE TO CRADLE

Cradle to Cradle (engl., dt. wörtlich „von Wiege zu Wiege“, abgekürzt auch „C2C“, sinngemäß „vom Ursprung zum Ursprung“) ist ein Ansatz für eine durchgängige und konsequente Kreislaufwirtschaft. „Cradle-to-Cradle-Produkte“ sind demnach solche, die entweder als biologische Nährstoffe in biologische Kreisläufe zurückgeführt oder als „technische Nährstoffe“ kontinuierlich in technischen Kreisläufen gehalten werden können.
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V-LABEL

Das V-Label ist eine international anerkannte und geschützte Marke zur Kenn­zeichnung vegetarischer und veganer Produkte. Für Verbraucher stellt es eine einfache und sichere Orientierungshilfe dar. Unternehmen schaffen mit dem V-Label Transparenz und Klarheit.
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FAIR WEAR

Bei Fair Wear Foundation weiß man, dass es einen besseren Weg gibt, Kleidung herzustellen. Fair Wear wünscht sich eine Welt, in der die Bekleidungsindustrie die Arbeiterinnen und Arbeiter bei der Verwirklichung ihrer Rechte auf eine sichere, würdige und angemessen bezahlte Beschäftigung unterstützt. Um dies zu erreichen, konzentriert sich Fair Wear auf die Bekleidungsproduktion, insbesondere Näh-, Schneide- und Beschneideprozesse – die arbeitsintensivsten Teile der Lieferkette.
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FAIRTRADE

Die Fairtrade-Standards sind das Regelwerk, das Kleinbauernorganisationen, Plantagen und Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette einhalten müssen und Handel(n) verändert. Sie umfassen soziale, ökologische und ökonomische Kriterien, um eine nachhaltige Entwicklung der Produzentenorganisationen in den Entwicklungs- und Schwellenländern zu gewährleisten. Die Fairtrade-Standards beziehen sich dabei unter anderem auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und eine Vielzahl internationaler Abkommen und bringen diese in die Form konkreter, überprüfbarer Kriterien.
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EU ECOLABEL

Das EU Ecolabel ist das in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, aber auch von Norwegen, Liechtenstein und Island anerkannte EU-Umweltzeichen. Das 1992 durch eine EU-Verordnung (Verordnung EWG 880/92) eingeführte freiwillige Zeichen hat sich nach und nach zu einer Referenz für Verbraucher entwickelt, die mit dem Kauf von umweltfreundlicheren Produkten und Dienstleistungen zu einer Verringerung der Umweltverschmutzung beitragen wollen.
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FSC – FOREST STEWARDSHIP COUNCIL

Die FSC-Zertifizierung zeigt, dass das zertifizierte Unternehmen die höchsten Sozial- und Umweltstandards auf dem Markt einhält. Das öffentliche Interesse über den Zustand der Wälder und Holzressourcen der Welt nimmt zu, und der FSC bietet eine glaubwürdige Lösung für komplexe Umwelt- und Sozialfragen.
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RWS – RESPONSIBLE WOOL STANDARD

Das RWS verlangt, dass alle Standorte der Produktion zertifiziert werden, angefangen bei den Wollfarmen bis hin zum Verkäufer in der endgültigen Business-to-Business-Transaktion. In der Regel ist die letzte Stufe, die zertifiziert wird, der Bekleidungshersteller oder die Marke. Einzelhändler (Business-to-Consumer) müssen nicht zertifiziert werden. Die Farmen sind nach dem Tierschutz- und Landmanagement- und Sozialmodul des RWS zertifiziert. Die nachfolgenden Stufen der Lieferkette sind nach den Anforderungen des Content Claim Standard zertifiziert. Wenn Sie nach dem RWS zertifiziert werden möchten, können Sie sich an eine der aufgeführten Zertifizierungsstellen wenden.
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RDS – RESPOSIBLE DOWN STANDARD

Der Responsible Down Standard ist ein unabhängiger, freiwilliger, weltweiter Standard. Das bedeutet, dass Unternehmen sich dafür entscheiden können, ihre Produkte nach dem RDS zu zertifizieren, auch wenn es keine Gesetzgebung gibt, die sie dazu verpflichtet. Der RDS wurde im Laufe von drei Jahren unter Mitwirkung von Tierschutzgruppen, Branchenexperten, Marken und Einzelhändlern entwickelt und überarbeitet. Der Standard anerkennt und zertifiziert die besten Praktiken im Tierschutz.
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OCS – ORGANIC CONTENT STANDARD

Der Organic Content Standard 100 (OCS 100) und der Organic Content Standard blended (OCS blended) ermöglichen es Unternehmen den genauen Anteil an ökologischem Material in einer Ware zu erfassen und durch die Produktionskette weiter zu verfolgen. Der übergeordnete „Content Claim Standard“ definiert bei dem OCS unter anderem die Rückverfolgbarkeit von Waren sowie die Transparenz in der Produktionskette.
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RCS – RECYCLED CLAIM STANDARD

Der Recycled Claim Standard (RCS) ermöglicht es Unternehmen den genauen Anteil an recyceltem Material in einer Ware zu erfassen und durch die Produktionskette weiter zu verfolgen. Je nach prozentualem Anteil des recycelten Materials in den zertifizierten Waren wird das Logo des RCS blended (min. 5% recyceltes Material) oder das RCS 100 Logo (min. 95% recyceltes Material) verwendet. Der übergeordnete „Content Claim Standard“ definiert bei dem RCS unter anderem die Rückverfolgbarkeit von Waren sowie die Transparenz in der Produktionskette.
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